Design

Technologie im Dienst der Schönheit

Schönheit ist unsere Stärke. Alle unsere Boote werden von weltweit renommierten Designern und Yachtkonstrukteuren in Zusammenarbeit mit dem werfteigenen Planungsbüro entworfen. Das Ergebnis der von ihnen eingebrachten Erfahrungen und innovativen Ideen sind ebenso faszinierende wie zeitlose Entwürfe.

Leistung

Eine Jeanneau muss wendig, spritzig und schnell sein. Aber Leistung ist bei uns nicht nur eine Frage der Geschwindigkeit. Herausragendes Handling unter Motor, komfortables Fahrverhalten auch bei Schlechtwetter, Vertrauen und Kontrolle sind nicht minder wichtig. Ausgewogene Segelpläne, modernes Rumpfdesign, technisch anspruchsvolle Segel und hochwertige Decksbeschläge machen das Segeln an Bord einer Jeanneau zu einem unvergesslichen Erlebnis.

CATIA®

Alle neuen Jeanneau-Entwürfe entstehen unter Einsatz von CATIA®, einem leistungsstarken, zeitsparenden Softwaretool für die konstruktionstechnische Detailarbeit. Das Ergebnis sind perfekt durchkonstruierte Boote.

Forschung & Entwicklung

Im Bootsbausektor einzigartig ist die werfteigene, mit 130 Fachleuten ausgestattete F&E-Einrichtung, die Jeanneau Forschungs- und Entwicklungsressourcen in einem Umfang bereitstellt wie er ansonsten nur in großen Luft- und Raumfahrtbetrieben oder im Automobilbau üblich ist.

Qualität

Zeitlose Schönheit

Unsere Boote werden im Rahmen eines umfassenden Qualitätssicherungssystems über ihren gesamten Entstehungsprozess hinweg und darüber hinaus überwacht. Kontinuierliche Produktverbesserung reicht bei uns vom Labortest einzelner Harzchargen über Schlepptankversuche bis hin zu Kundenzufriedenheitsstudien und regelmäßigen Zuliefererkontrollen.

Zuverlässigkeit

Grundvoraussetzung für Qualität sind hochwertige Ausgangsmaterialien. An Bord einer jeden Jeanneau werden Sie nur allerbeste Ausrüstungen von führenden Herstellern antreffen, denn wir arbeiten nur mit Zulieferern, die ebenso großen Wert auf Qualitätskontrolle und Exzellenz legen wie wir selbst. Diese Premium-Partner unterstützen uns auch bei unserem Globus umspannenden technischen Kundendienst.

Sicherheit

Wir bei Jeanneau wissen aus Erfahrung, dass man sein Boot nur entspannt genießen kann, wenn Sicherheit inklusive ist. FEM-Analysen der Strukturteile, durchgehende Ausstattung mit Handläufen, großformatige Decksfenster, die zugleich als Notausstiege dienen, und der ausschließliche Einsatz von Decksbeschlägen in Spitzenqualität sind aktive Beiträge zu jener legendären Seetüchtigkeit, die unsere Boote der 50-jährigen Erfahrung der Werft Offshore-Bootbau zu verdanken haben.

ISO 9001

Unser nach ISO 9001 zertifizierter Produktionsprozess entspricht höchsten internationales Standards. Bei uns wird jedes neue Segelboot im Laufe seiner Herstellung auf Herz und Nieren geprüft; dazu kommen Schlepptankversuche, bei denen sämtliche Systeme auf eine harte Bewährungsprobe gestellt werden.

Konformität mit internationalen Normen

Jedes bei Jeanneau gebaute Boot trägt das CE-Zeichen, das für die Einhaltung strengster Auflagen in Sachen Stabilität, Sicherheit und Strukturfestigkeit steht. Boote ab 12 m werden bei uns darüber hinaus einer Prüfung durch die unabhängige technische Zertifizierungsstelle Bureau Veritas unterzogen. Dabei werden sämtliche Aspekte des Konstruktions- und Produktionsprozesses überprüft.

Bau

Fertigungstechnik im Dienst der Schönheit

Das Erfolgsrezept von Jenneau? Die Kombination aus 50 Jahren Know-how im Bootsbau und modernsten Fertigungstechniken, die Investition in Produktionsstätten, die technisch auf dem neuesten Stand sind, kontinuierlich ausgebaut werden und über Fertigungsstraßen mit optimierter Ergonomie, rechnergestützte Prozesssteuerung und effiziente Lieferlogistik verfügen, und Effizienzsteigerungen, die Kostensenkungen ermöglichen und dem Kunden noch mehr Qualität bieten.

Hochwertige Verbundwerkstoffbauweise

Vor 20 Jahren entwickelte Jeanneau einen Prisma genannten Fertigungsprozess, bei dem geschlossene Formen zum Einsatz kommen. Dieses wegweisende Verfahren ermöglicht höhere Qualität bei weniger Gewicht, reduziert die Entstehung leichtflüchtiger organischer Verbindungen im Vergleich zur herkömmlichen GFK-Bauweise um 90 % und macht den Bootsbau so ein gutes Stück umweltverträglicher.

Holz aus Leidenschaft

Üppige Holzinterieurs sind seit jeher unser Markenzeichen. Durch den kombinierten Einsatz von hochwertigen Laubhölzern und Marineverbundwerkstoffen mit rechnergesteuerten Lackiermaschinen und CNC-gesteuerten Fräsmaschinen ist Jeanneau in der Lage, Präzisionsteile unter Einhaltung von Industrietoleranzen zu fertigen, die anschließend von erfahrenen Handwerkern von Hand zusammengebaut werden.

Kostenvortei

Bei Jeanneau kommt der Skaleneffekt so gut wie bei keiner anderen Bootswerft zur Wirkung. Als integrierter Bestandteil der weltweit größten Bootsbau-Unternehmensgruppe hat die Werft Zugang zu erstklassigen Zulieferern und kann sich so bei führenden Anbietern kostengünstig mit hochwertigen Werkstoffen und Bauteilen eindecken, was unseren Kunden wiederum erfreuliche Preisvorteile bringt.

Die Marke, die den Unterschied macht

Henri Jeanneaus begeistertes Engagement für Qualitätsboote geht auf das Jahr 1957 und den handwerklichen Bau eines ersten Sportboots zurück. Heute setzen sich die 2.500 Mitarbeiter des Unternehmens und über 300 Partner seiner weltweiten Vertriebsorganisation mit ungeminderter Leidenschaft für die Präzisionsfertigung der Segel- und Motorboote der Marke ein.

Unsere Kunden ihrerseits unterstützen uns aktiv in unserem Bemühen um kontinuierliche Innovation und höchste Qualität – den Markenzeichen von Jeanneau. Als erfahrene Segler helfen sie unseren Design- und Fertigungsteams bei der Umsetzung neuer Ideen und Verbesserung bewährter Konzepte. Das Ergebnis sind Boote von herausragender Qualität, bleibendem Wert und zeitloser Schönheit.

Geschichte

Die Geschichte beginnt 1957 in dem Ort Les Herbiers

Man schreibt das Jahr 1957, als Henri Jeanneau, flugbegeistert und Motorradfan, die Welt der schnellen Motorboote für sich entdeckt. In der väterlichen Werkstatt im Ort Les Herbiers, findet er alles Nötige, um sich sein erstes Rennboot zu bauen, mit dem er an den «6 Stunden von Paris», dem seinerzeit wichtigsten französischem Motorbootrennen teilnimmt. Er kämpft sich nach vorn, führt für eine Weile das Feld an. Ist begeistert, macht den Wassersport zu seinem Beruf. Schon 1959 stellt er zwei Bootsbauerlehrlinge in seinem Unternehmen «le Hall Nautique de l’Ouest» ein, das später zu «Les Constructions Nautiques Jeanneau» wird. Das französische Wirtschaftswunder ist in vollem Gange un der junge Unternehmer begreift sehr schnell, dass die vielen Geräte, die das Leben der Haushalte erleichtern auch zu mehr freier Zeit führen – und zu mehr Freizeit, die sinnvoll genutzt werden wollen: mit Wassersport zum Beispiel!

Die Sechziger: die ersten Motorboote

Im Jahre 1961 entsteht das erste Motorboot aus Polyester. Sein Name: Calanque. Es ist ein Rundspanter, was logisch erscheint, denn als Form dient ein Rumpf aus Holz. So ist denn auch das Deck eine klassische Holzkonstruktion. Noch im selben Jahr entsteht die Mirage, das erste Boot, das gänzlich aus Polyester hergestellt wird. Dies Material, leitet eine unvorstellbare technologische Entwicklung im Bootsbau ein. Hunderte von Rümpfen können mit nur einem einzigen Modell realisiert werden. Glasfasermatten werden dabei auf eine Form gebracht und, unter Verwendung von Rollen, mit Kunstharz imprägniert. Es genügt, das Aushärten abzuwarten und…der Nächste bitte. Es ist der Beginn einer Serie von Motorbooten, die in mehr als 1.500 Exemplaren gebaut werden soll.

Andere Modelle entstehen. Die «Squale», dann die «Lion de Mer», die «Caraibe» oder die «Imperator 900», ein erstes Kajütboot, das 1966 auf den Markt kam. Als Schnürboden dient eine Hallenwand auf die die Pläne im Maßstab 1:1 übertragen worden war. Große Serien heißen Skanes, Arcachonnais, Esteou, Cap Camarat, Merry Fisher, Leader, dann Prestige. Ein halbes Jahrhundert, welch eine Entwicklung !

Begonnen hatte der Bootsbau in den Sechzigerjahren in Frankreich, wie auch in anderen Ländern, als reines Handwerk (jedes Boot war ein Einzelstück und oft wurde die Serie im Lauf der Konstruktion sogar verändert), um im Jahre 2007 mit Techniken zu operieren, die man eher im Flugzeugbau vermuten würde. Die Boote werden an Computern mit hochintegrierter 3D Software entworfen, rechnergesteuerte Maschinen schneiden mit Laserstrahlen minutenschnell komplizierteste Bauteile in unglaublicher Präzision. Dem technischen Fortschritt der vergangenen 50 Jahre haben sich auch die Arbeitskräfte der Werft angepasst, nur Eines hat sich nicht verändert: die Leidenschaft und die Liebe mit der jedes Boot bis ins kleinste Detail erschaffen wird.

Die Möbeltischler von Jeanneau haben noch heute ihren Hobel in Reichweite, die Motorenschlosser trennen sich nicht von ihren Werkzeugkisten. Seinerzeit wurden die GFK Rümpfe einer barbarischen Tortur unterzogen, um ihre Festigkeit zu prüfen. In einem nahe gelegenen See, dem Lac de la Tricherie, wurden die Motorboote auf Höchstfahrt beschleunigt auf eine Rampe gesteuert, hoben ab, überquerten fliegend die angrenzende Straße und landeten auf einer Wiese dahinter. Am Steuer? Natürlich Henri Jeanneau! Heutige Tests sind nicht weniger Anspruchsvoll, Atlantiküberquerungen und Regatten um die Welt haben allerdings die rüden Testmethoden der Anfangszeit seit langem ersetzt!

«Anfangs stellten wir drei Boote pro Woche her. Das war noch richtiges Handwerk und wir benutzten Formen aus Holz. Von Anbeginn war die Devise von Jeanneau, sportliche Boote zu bauen. Glasfaserverstärktes Kunstharz (GFK) wurde etwa ab 1959 / 1960 verwendet, das war damals gerade erst auf den Markt gekommen. Wir benutzten eine Form aus Holz, die wir mit dem neuen Material beschichteten. Ich kann mich noch gut an diese Zeit erinnern, wenn man den Arbeitsprozess begonnen hatte, konnte er nicht mehr unterbrochen werden, bis er fertig gestellt war. Häufig mussten wir deswegen bis spät in die Nacht arbeiten! Der Verkauf der Boote erwies sich als eine wahre Herausforderung, die Kunden mussten überzeugt werden, dass die Eigenschaften des GFK denen des Holzes ebenbürtig waren. Das erste Modell hieß «Sport Polyester», dann gab es die «Mirage», die «Prélude». Endgültig hatte sich der neue Werkstoff 1961 / 1962 durchgesetzt und der Bau von Holzbooten wurde aufgegeben.»

Die Siebzigerjahre: Wassersport wird populär, Jeanneau baut die ersten Segelyachten.

Die ersten Segelyachten stellt Jeanneau 1964 vor, dieses Jahr gilt auch als Beginn der Popularisierung des Wassersports in Frankreich. 1964 ist auch das Jahr, in dem Eric Tabarly mit seiner einer 44 Fuß Ketsch, Pen Duick II, völlig überraschend die OSTAR Einhandregatta gewinnt.

Die Frage, wie sich der Wassersport – und nicht nur der französische – entwickelt hätte, wenn Eric Tabarly diese, damals sehr wichtige Regatta, nicht gewonnen hätte, darf zu Recht gestellt werden. Mit diesem Sieg hatte zum ersten Mal ein französischer Segler die Briten auf ihrem eigenen Terrain geschlagen. Frankreich wäre nicht Frankreich, wenn es den jungen Marineoffizier Tabarly nach diesem Sieg nicht zum Nationalhelden erklärt hätte und in Folge entwickelten die Franzosen eine echte Leidenschaft für Alles was mit Wassersport zusammenhing. Segler, wie Alain Colas, Olivier de Kersauson, Philippe Poupon, Marc Pajot, Titouan Lamazou, Michel Desjoyeaux, Philippe Monnet, Francis Joyon, Jean Le Cam…., traten in seine Fußstapfen, segelten – und gewannen - spektakuläre Regatten. Und häufig mit Schiffen, die bei Jeanneau entstanden waren.

Zum Ende der Sechzigerjahre industrialisiert sich der französische Bootsbau. Getragen von der neuen Begeisterung der Franzosen für das Segeln, entschließt sich Jeanneau, Segelyachten in Serie anzufertigen. Technologische Neuerungen senken die Kosten für Produktion und Material, der Wassersport wird für eine breite Masse erschwinglich. Segelschulen, wie «l’Ecole des Glénans» auf dem gleichnamigen Archipel vor der bretonischen Atlantikküste entstehen. Segeln wird Volkssport, was am Beispiel der legendären «Sangria» die, 1970 vorgestellt und dann in mehr als 2.700 Exemplaren hergestellt wurde, deutlich wird. Ein überwältigender Erfolg, der Jeanneau auf den ersten Rang in Konzeption und Bau von Kajütbooten katapultiert.

Kundenzufriedenheit

Freude an Schönheit

Wir bei Jeanneau wissen, dass es mit der Lieferung erstklassiger Boote allein nicht getan ist; auch der sich anschließende Kundenservice muss auf Toppniveau sein. Wer eine Jeanneau kauft, geht auch in diesem Punkt auf Nummer sicher.

Garantie & Service

Jeanneau hat eine in 50 Ländern präsente professionelle Vertriebsorganisation mit erfahrenen Partnern aufgebaut, die regelmäßig in punkto Produktlinie und neue Modelle geschult werden. Unterstützt werden diese Vertriebspartner bei ihrer Arbeit durch unser innovatives Intranetkonzept, das die Lieferung von Ersatzteilen innerhalb kürzester Fristen ermöglicht. Überdies wird jeder einzelne Vertragshändler so ausgebildet, dass er seine Kunden optimal beraten und ihnen jenen Service anbieten kann, den man von einem der größten Anbieter der Branche erwarten darf.

Jeanneau verfügt über einen einmaligen Erfahrungsschatz. Keine andere Werft kann so modernes Design und so erstklassige Verarbeitung sowie Leistung und Kundenzufriedenheit auf einem Niveau anbieten wie wir. Und das zu durchaus konkurrenzfähigen Preisen.

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