Jeanneau,
eine Geschichte der Leidenschaft

1950
1957
Jeanneau, eine Geschichte der Leidenschaft Man schreibt das Jahr 1957, als Henri Jeanneau, flugbegeistert und Motorradfan, die Welt der schnellen Motorboote für sich entdeckt. In der väterlichen Werkstatt im Ort Les Herbiers, findet er alles Nötige, um sich sein erstes Rennboot zu bauen, mit dem er an den «6 Stunden von Paris», dem seinerzeit wichtigsten französischem Motorbootrennen teilnimmt. Er kämpft sich nach vorn, führt für eine Weile das Feld an. Ist begeistert, macht den Wassersport zu seinem Beruf.
1958
Die Werft baut ihren ersten Rumpf aus Polyester-Glasfaserharz. Dieses neue Material aus der Erdölchemie stellt einen technologischen Durchbruch ohnegleichen dar.
„Zunächst wurden drei Boote pro Woche produziert. Alles lief sehr handwerklich ab. Vom kompletten Boot vom Kiel bis zu den Rippen wurden Vorformen aus Holz angefertigt. Wir mussten den Kunden beweisen, dass Polyester genauso leistungsfähig ist wie Holz. Das erste Modell nannte sich „Sport Polyester“. Danach kammen die „Mirage“ und die „Prélude“. Polyester setzte sich schließlich durch.“
Robert Rigaudeau, Designer Konstruktionsbüro
1960
1963
Erste Serienproduktion des Motorboots Sea Bird
1964
Die Jeanneau-Werft produziert mit der Alizé ihre ersten Segelboote - ein voller Erfolg.
1970
1970
Segeln wird zum Volkssport und es werden immer mehr Boote produziert.
Jeanneau stellt in diesem Jahr die legendären Modelle Love Love und Sangria vor. Insbesondere die „Sangria“ wird zum vollen Erfolg und verschafft Jeanneau eine führende Position bei Konstruktion und Bau von Segelkabinenbooten. 3.000 Boote verlassen schließlich die Werft.
1976
Jeanneau nimmt die Herausforderung einer Einhand-Transatlantiküberquerung mit einer von Yves Olivaux gesteuerten Melody an Dieser wichtige Törn zeigte, dass man in einem Serienboot einhand problemlos den Atlantik überqueren kann, ebenso wie es Eric Tabarly gemacht hat.
VORSTELLUNG DER „FLIRT“ « „Die flirt ist ein Spitzenmodell in der 6-Meter-Klasse. Wir hatten den Eindruck eines soliden, makellosen Boots, das keine Wünsche übrig lässt. “
Neptune Nautisme Nr. 158 - August/September 1976
1980
1980
Die Jeanneau-Werft beteiligt sich mit dem Speditionsunternehmen Gravelau an Motorbootrennen. Einige Saisons in Folge schlagen sich die Katamarane in den Klassen Formel 1 Inshore bzw. Formel 3000 (1984) mit Michel Rousse am Steuer auf allen Rennstrecken souverän. Mit ihrem stabileren Rumpf aus Kevlar lehren sie damals allen Mitbewerbern das Fürchten.
VORSTELLUNG EINES NEUEN MOTORBOOTMODELLS: DIE „CAP CAMARAT“
Die Cap Camarat 575 ist das erste Modell der Cap-Camarat-Reihe. Sie ist berühmt für ihre Vielseitigkeit auf hoher See und ihre nautischen Qualitäten sind nahezu unschlagbar. Mittlerweile ist die Cap-Camarat-Reihe weltweit die Referenz für Freizeitmotorboote.
1981
Jeanneau gewinnt die drei ersten Plätze bei der Rallye Nyamey-Bamako, eine afrikanische Ausdauerprüfung über 2.000 km. Die speziell aus Kevlar angefertigte Cap Camarat Niger 510 ist mit Gérard D’Aboville am Steuer die große Siegerin bei diesem afrikanischen Abenteuer. Im gleichen Jahr erteilt der Club Méditerranée Jeanneau den Auftrag für die Erneuerung seiner Flotte von Wasserskibooten.
1982
JEANNEAU EXKLUSIVLIEFERANT FÜR DIE „TOUR DE FRANCE A LA VOILE“
Von 1982 bis 1998 ist Jeanneau Exklusivlieferant für die „Tour de France à la Voile“ mit drei Generationen von Segelbooten. Die Rush Royale wird 1984 von der „Selection “ abgelöst.
JEANNEAU TECHNIQUES AVANCÉES Das Konstruktionsbüro von Jeanneau, getrieben von der Leidenschaft für den Wettbewerb und die Hightech-Konstruktion, entwickelt knapp 50 Prototypen für den Bootssport auf höchstem technischem Niveau: Formel 40, Maxi-Multihulls, 60-Fuß-Trimarane, One Tonner, Boote für den America´s Cup, Globe Challenger usw.
1983
Die 1983 vorgestellte Sun Kiss wird schnell zum großen Cruiser der Referenz.
1984
Die Fleury Michon 7, der zu dieser Zeit größte jemals gebaute Katamaran, ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit von Fleury Michon, Jeanneau und großen Skippern wie Philippe Poupon. Die Fleury Michon 8, 9, 10 et 11 heimsen zahlreiche Titel ein, etwa 1986 die „Route du Rhum“ (Einhand-Atlantiküberquerung) oder 1987 den Atlantikrekord.
1985
Erster Lagoon -Katamaran
1987
Jeanneau untermauert seine internationale Führungsposition im Motorboot-Rennsport durch neue Weltrekorde für Geschwindigkeit mit einem Serienmotor (170,21 km/h) und für 24-Stunden-Ausdauerprüfungen. Jeanneau ist bei den 24 Stunden von Rouen viermal siegreich, gewinnt aber auch bei den 6 Stunden von Paris sowie in Großbritannien und Singapur.
1989
Vorstellung der ersten PRESTIGE nach einem Entwurf von Garroni. Sie überzeugt sofort durch ihren modernen Stil und außerordentliche nautische Eigenschaften. Mit diesem Modell findet Jeanneau Zugang zum Markt exklusiver Motorjachten. Mittlerweile sind 2.500 PRESTIGE-Boote auf allen sieben Weltmeeren unterwegs.
1990
1990
Mit seinem Trimaran „Groupe Pierre 1er“ vollbringt Florence Arthaud eine sportliche Glanzleistung und überquert als Erster vor Fleury Michon und RMO die Ziellinie. Alle Boote auf den ersten drei Plätzen stammen von Jeanneau.
1991
Die Jeanneau One design (JOD) ersetzt die „Sélection“ und wird das offizielle Boot der „Tour de France à la Voile“.
1995
JEANNEAU IM KINO
Für die amerikanische Megafilmproduktion „Waterworld“ mit Kevin Costner werden zwei Repliken der „Pierre 1er“ gebaut.
VORSTELLUNG DER SUN-FAST-REIHE FÜR KREUZFAHRTEN UND REGATTEN
Mit der Vorstellung der Sun Fast 52 erblickt das erste Sun-Fast-Modell das Licht der Welt. Das Segelboot nach einem Entwurf von Philippe Briand in Zusammenarbeit mit Philippe Poupon ist für Regatten und Kreuzfahrten ausgelegt.
Die Jeanneau-Werften, die ebenfalls die zulassungsfreien Fahrzeuge Microcar und die Lagoon-Kataramane herstellen, werden Teil der Groupe Bénéteau.
1996
Expansion in die USA mit der Gründung von Jeanneau America
2000
2000
Ab 2000 kann Jeanneau mit den Sun-Odyssey-Booten mit den typischen Jeanneau-Qualitäten für Segelboote punkten: Eleganz, Komfort, Innovation und Sicherheit.
2005
Die Produktionsstätte von Jeanneau für große Boote nimmt Formen an. Jeanneau verfügt damit über die größte Produktionsstätte für Freizeitboote weltweit, die 40 Hektar umfasst.
2008
Jeanneau stellt die Sun Fast 3200 vor, ein Segelboot nach dem Entwurf von Daniel Andrieu, das bereits kurz nach der Vorstellung Boot des Jahres wird.
2010
2011
Gründung der Niederlassung Jeanneau Asia Pacific in Hongkong
2013
JEANNEAU STELLT MIT DER NEUEN SUN FAST 3600 DAS 18. MODELL DER SUN-FAST-REIHE VOR. Kein Zweifel, dass dieses neue Segelboot hält, was es verspricht!
Das Dongfeng Race Team, für das Jeanneau offizieller Lieferant ist, vertritt China beim Volvo Ocean Race.
2014
JEANNEAU STELLT DAS ERSTE SERIENBOOT MIT ÜBER 60 FUSS VOR: DIE JEANNEAU 64!
Dieses ehrgeizige Projekt wird durch die Erfahrungen und das Know-how der Mitarbeiter von Jeanneau möglich gemacht. Belohnt wurde dies mit der sehr guten Aufnahme bei den Kunden. Das Unternehmen kann sich seit 1957 auf die Treue verlassen, die auf Engagement, Begeisterungsfähigkeit und unerschütterlichem Optimismus gründet.
2015
JEANNEAU IST NACH WIE VOR IM RENNEN
Die Sun-Fast-Boote werden in drei Klassen von vier Erster und und zehn schaffen es in die Top 12. Grandiose Erfolge für diese Reihe, die Geschwindigkeit, Leistung und Technologie vereint.
2016
Jeanneau ist auf dem Markt für Inboard-Motorboote zu einer festen Größe geworden. Das Angebot wird ständig erneuert und es entstehen neue Reihen, die sofort die Herzen der Kunden erobern: Leader, Velasco und NC bieten zahlreiche Innovationen.